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Minenjagd an der Nordflanke - Acht Ostseemarinen gemeinsam ins Baltikum - Druckversion

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Minenjagd an der Nordflanke - Acht Ostseemarinen gemeinsam ins Baltikum - Adminral - 23.03.2019

Minenjagd in der Ostsee - dieser Aufgabe stellen sich mehr als 200 Kieler Marinesoldaten in den nächsten Wochen. Am 25. März werden die Minenabwehrboote "Weilheim" und "Bad Rappenau" ihren Heimathafen verlassen. Mit dabei sind auch die Tender "Rhein" und "Donau" aus dem Kieler Unterstützungsgeschwader.

Die NATO-Partner Estland, Lettland, Litauen, Norwegen und Polen sowie die EU-Partner Schweden und Finnland schließen sich den deutschen Marinesoldaten an. Mehr als zehn graue Schiffe und Boote beteiligen sich am baltischen Minenabwehrmanöver "Baltic Mine Countermeasures Squadron Exercise". Es ist ein länderübergreifendes Manöver mit dem Ziel, die Zusammenarbeit im Ostseeraum weiter zu verbessern. Ins Leben gerufen wurde das Manöver vor drei Jahren vom 3. Minensuchgeschwader der Deutschen Marine.

Von Kiel nimmt das deutsche Kontingent Kurs auf die östliche Ostsee. Dort werden gemeinsam seemännische Manöver, Gefechtsdienst und Unterwasser-Minenabwehr geübt. Aber nicht nur das. Vor Riga (Lettland) werden die Soldaten Altlasten aus den vergangenen Kriegen beseitigen, wie scharfe Munition, Torpedos, Minen und Bomben.

Der Kommandeur des 3. Minensuchgeschwaders, Fregattenkapitän Christian Meister (41), sieht darin die Chance, die Zusammenarbeit im Ostseeraum zu stärken: "Wir und unsere Partner tragen die Verantwortung, die Ostsee sicherer zu machen. Umso mehr freut es mich, dass wir dem auch dieses Jahr gerecht werden, indem wir gemeinsam einen Großverband aufstellen. Internationale Einsätze und Übungen sind unser 'täglich Brot' - und von enormer Wichtigkeit. Wir lassen keine Chance aus, gegenseitiges Verständnis zu festigen, besser zu werden und unsere Fähigkeiten zu schärfen." Fregattenkapitän Meister wird den Verband in See führen. Die Boote werden am 12. April 2019 im Heimathafen zurückerwartet.

Quelle: PIZ Marine